Social Media verbindet – Blogpost zuerst erschienen bei radicalmonday.de am 24.02.2010

Social Media verbindet

 

Kurz bevor ich mein Praktikum bei SinnerSchrader Mitte Januar begann, aktualisierte ich mein Xing-Profil, denn nichts ist schlimmer als ein veraltetes Profil, wenn man im Bereich Social Media arbeitet.

Und dann ging es los…


Mein Profil wurde überrannt von Mitarbeitern meines jetzigen Arbeitgebers. Man ist es ja gewohnt, von Freunden „überwacht“ zu werden, aber das?! „Monitoring“ des Lebens der Anderen. Manchmal erinnert es mich doch stark auch an den gleichnamigen Film😉

Dann kamen auch schon die ersten Anfragen auf den verschiedenen Plattformen, meine Followerzahl auf Twitter wuchs auch fleißig und eine erste Mail aus dem Büro erreichte mich 3 Tage vor Arbeitsantritt. Ein wenig irritierend, doch im Web2.0 verständlich.

 

Die erste Mail meiner geschätzten Kollegin beinhaltete dann auch gleich eine positive Überraschung – Geschäftsreise nach Berlin eine Woche nach Arbeitsbeginn. Fast hätte ich dies gar nicht mitbekommen, die liebe Sabrina  landete erstmal im SPAM-Filter. Mein Anbieter schickt mir aber, Gott sei Dank, jeden Tag eine Übersichtsmail mit allen eingegangenen unbekannten und Spam-Mails, so dass diese Mail doch noch den Weg in mein Postfach fand.

 

Als ich nach gefühlt einer Ewigkeit endlich anfing, bei SinnerSchrader zu arbeiten, hatte ich dann schon einige Namen und Gesichter, die ich zuordnen konnte. Über Twitter, Facebook, Xing und Mail schon Kontakt aufgenommen war die Kommunikation im realen Leben ein Leichtes. Erste Themen ergaben sich aus dem Onlineaustausch und meine Integration in den Agenturalltag verlief extrem unkompliziert.

 

Auch im täglichen Leben hilft es, verschiedene Kommunikationsmittel zu nutzen, um im Austausch mit den Kollegen zu sein bzw. zu bleiben. Skype und GoogleTalk sind dabei manchmal sehr hilfreich, sich auf einen Kaffee zu treffen, zum Mittagessen zu verabreden oder Probleme „auf dem kurzen Dienstweg“ zu beheben.

 

Verstärkt privat wird mittlerweile Twitter von SinnerSchrader-Mitarbeitern genutzt, dadurch konnte ich einem Kollegen sogar ein Engagement als Bassist in einer Band vermitteln – nur weil ich es twitterte und dieser Kollege mir folgt.

 

Social Media verbindet, bevor man sich überhaupt gesehen hat, ermöglicht einen Austausch auch ohne große Ablenkung vom Arbeiten – und manchmal, da holt einem die Vergangenheit ein und man erhält via Facebook eine Einladung nach Australien…

 

Bei Facebook findet man ja bekanntlich auch Menschen, die man nicht unbedingt als „Freunde“ bezeichnet, aber denen man zumindest mal begegnet ist. Eventuell hat man noch gemeinsame Bekannte, man added sich und schreibt ab und zu einen Kommentar auf Statusmeldungen des Anderen.

 

Mir ging das so mit Musikern meiner Lieblingsgospelband aus Schultagen. Mittlerweile existiert die Band schon länger nicht mehr, die Teilzeitmusiker zum Großteil Ärzte, verteilt in alle Lande, unter anderem halt in Queensland/Australien.

 

Matthias, Allgemeinmediziner, verbringt aber seinen Jahresurlaub immer noch gerne zu Hause in der alten Heimat, auch wenn er seit sieben Jahren nun schon seit Dasein im Outback fristet.

Über Facebook wusste ich über alle Pläne Bescheid. Hamburg nicht kennend, schlug ich ihm vor, sich doch die Stadt anzusehen, wenn er denn schon einmal in Deutschland unterwegs sei. Über Facebooks Nachrichtenfunktion tauschten wir Details aus und letzte Woche gab ich den Touriführer durch Hamburg für einen Bekannten, der mir durch Social Media zum Freund wurde.

 

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