Bloggen, aber wie?!

Wie viel Privates darf man so im Netz preisgeben?

Eine Frage, die ich mir schon gar nicht mehr stelle. Ich bin in Twitter & Co. reingewachsen. Meine Follower sind nicht unbedingt meine „Freunde“ im ursprünglichen Sinn des Wortes. Doch ich vertraue ihnen Details meines Lebens an. Kleine Bruchstücke. Niemals das Ganze.

Doch mit Facebook und vielen anderen Netzwerken, mit persönlichen Gesprächen oder Chats via Skype kann man das Puzzle wohl langsam zusammensetzen.

Ist es dann sinnvoll, als etwas bekannterer Mensch in der (lokalen) Szene, kritische Themen anzugehen? Kann man in einem persönlichen Blog unter einem Pseudonym, welches doch bekannt ist, z.B. über Abtreibung, Krankheiten und Tod schreiben? Oder sind Blogs unter digital native-Aspekten nur für die Neuerungen der Szene da, für die Kritik an den vorhandenen Netzwerken, Portalen und Programmen?
Okay, man könnte über Politik schreiben, aber das ist einfach nicht mein Feld. Religion, so habe ich frühzeitig gelernt, läßt man auch lieber außen vor.

Über was bloggt man dann also?

Ich weiß es nicht so recht, deswegen habe ich mich lange gescheut, einen Blog anzufangen. Nun habe ich mich für posterous entschieden, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, frage mich aber nach dem Konzept. Braucht man eigentlich eines? Online-Reputation gut und schön, aber Authentizität zählt doch auch. Warum also nicht auch unbequeme Themen anfassen. Das reale Leben ist nun einmal kein Eitel-Sonnenschein.

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