„flinc“ unterwegs – mit @flinc geht die erste „Social Mitfahrzentrale“ bundesweit an den Start

Die Mitfahrzentrale ist ja eigentlich hinlänglich bekannt und ich kenne kaum jemanden, der in seinen 20ern nicht mal versucht hat, mit der Mitfahrzentrale von A nach B zu kommen. Doch die Website ist nicht immer sehr vertrauenswürdig. Das Layout erinnert stark an die 90er Jahre und selten hat man das Glück, dass der Fahrer/in ein Foto eingestellt hat oder mehr Details preisgibt. Man ist immer sehr auf sein Gefühl beschränkt, ob man demjenigen Vertrauen kann.

Mit flinc ist dies nun alles anders. Es ist die erste „Social Mitfahrzentrale“.

Es ist mit dem zeitgemäßen Design leicht zu bedienen und die soziale Komponente eines Netzwerkes kommt nicht zu kurz. So hat man den Freundesstream und kann Gruppen beitreten, Badges für den „Belohnungseffekt“ stehen auch zur Verfügung. Doch im Vordergrund steht natürlich die Vermittlung von Fahrten, vor allem im eigenen sogenannten Mobilitätsnetzwerk – ein Netzwerk aus Freunden und Kontakten, die man kennt, denen man vertraut. Auf deren Profil man Foto, Telefonnummer, Fahrzeugtyp finden kann und somit ein wesentlich sicheres Gefühl beim Mitfahren. Der wesentliche Vorteil aber zur Mitfahrzentrale ist und bleibt die Vermittlung in Echtzeit. Das System sucht Mitfahrer bzw. Fahrer und teilt einem dies per Push (App) bzw. Mail/Nachricht direkt auf der Plattform mit.

Bildschirmfoto_2011-07-18_um_12
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Web_02_fahrt_anlegen

Es gehört mittlerweile fast schon zum guten Ton, wenn man mit einer neuen Plattform startet, diese auch mit Apps (zur Zeit nur iPhone, Android ist aber in Arbeit) zu verbinden und bedienbar zu machen. Ein intelligenter Schritt im Hinblick, wie stark der mobile Markt wächst und wie wichtig die Nutzung von mobilen Diensten mittlerweile geworden ist. Das Abrufen von Fahrinformationen des ÖPNV oder das Nutzen von Navigationssoftware ist bei vielen schon alltäglich.

So kann man auch mit der iPhone-App von unterwegs aus Fahrten planen, anlegen und bearbeiten sowie mit seinem Netzwerk in Kontakt treten. Mit der Kooperation mit Navigon ist den Gründern von flinc dann auch noch ein besonderer Coup gelungen. Flinc ist in die Navigon-App integriert (die für Telekom-Verträge kostenlos für das iPhone verfügbar ist) und so kann man direkt sehen, ob sich ein eventueller Umweg für einen Mitfahrer lohnt, diesen direkt von zu Hause abholen und sich an den gewünschten Zielort navigieren lassen. Dabei ist es auch möglich, nur Teilstrecken mitzufahren. Das intelligente Routenmatching erkennt automatisch, ob eine Teilstrecke bei einem Fahrer möglich ist und vermittelt die Fahrt.

Einige Impressionen der flinc-App (mit freundlicher Genehmigung der flinc AG):

App_01_dashboard
App_02_flinc_feed
App_03_fahrten_anlegen
App_04_fahrervorschlag_push
App_05_fahrt_abgeschlossen

Impressionen der Navigon-Integration (mit freundlicher Genehmigung der flinc AG):

Navi_02_flinc_aktiviert
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Seit der Idee und dem Projektstart einiger Studenten an der Hochschule Darmstadt im Mai 2008 ist viel passiert. Nach dem Start eines Prototypen und der Suche nach Investoren wurde im Mai 2010 die flinc AG gegründet und bis Ende Juni 2011 konnten schon 5.000 Beta-Tester gewonnen werden, die sich mittels flinc z.B. für tägliche Pendlerreisen zusammentaten – auf für Unternehmen eine lohnenswerte Pendlerlösung. Das Car-Sharing Prinzip gekoppelt mit Mitfahrzentrale und eigenem Netzwerk.

Ich selbst bin seit Mai Mitglied und konnte mich etwas in die Plattform „einarbeiten“. Seit heute nun ist die Testphase beendet und flinc ist freizugänglich und in der Einführungsphase kostenlos.

Wer übrigens schon ein gutes Netzwerk auf Facebook aufgebaut hat, kann dies auch in flinc nutzen und direkt Freunde aus Facebook einladen. Auch da steht wieder der Community-Faktor und der Spaß am gemeinsamen Fahren mit Freunden im Vordergrund – etwas, was mir bisher bei Mitfahrten immer fehlt. Vielleicht geht es euch genauso. Ich würde mich freuen, wenn ich euch demnächst in meinem Mobilitätsnetzwerk hinzufügen kann.

Was ist flinc? from flinc on Vimeo.

Michael, einer der Gründer von flinc macht den „Erklärbär“ bei in.puncto, auch zum Bezahlsystem:

P.S.: Ich selbst besitze kein Auto, denn in Hamburg ist man meist mit Fahrrad oder ÖPNV schneller, aber als bekennender Konzertjunkie fahre ich auch durchaus mal zu Konzerten außerhalb von Hamburg und dann versuche ich da schon meist ohne größere Ausgaben von A nach B zu kommen. Wer kommt mit?!😉

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