#bch11-Rückblick – ein BarCamp mit viel #Hach und <3

Nach langer Zeit fand dieses Wochenende mal wieder das Barcamp Hannover statt. Nicole, René und Tobias haben sich dieses Jahr der Aufgabe wohl relativ spontan gestellt und organisierten ein im Rückblick sehr gut verlaufenes und sehr schön organisiertes Barcamp in der Buhmann Akademie in Hannover. Ein großes Lob dafür.

 

Auch wenn Hannover nur ca. 1,5 Bahnfahrstunden von Hamburg entfernt liegt, habe ich es mir nicht nehmen lassen, schon freitags nach der Arbeit anzureisen. Roland Panter und Torben Einicke stellten Raum und Getränke für eine Warm-Up-Party zur Verfügung und einige Bekannte aus anderen, weiter entfernteren Gegenden (nennen wir es mal z.B. Ruhrgebiet) reisten auch schon am Vortag an, um am nächsten Morgen direkt und ohne Verspätung ins Barcamp zu starten.

 

Trotz ungemütlicher werdenden Wetters kam ich gut und trocken in Hannover an und @hellopitty nahm mich in Empfang. Wir hatten uns im April auf der re:publica in Berlin kennengelernt und als ich, glaube ich zumindest, vor 2 Wochen via Twitter fragte, wo ich übernachten könne, bot sie mir Unterschlupf bei sich an. Auch ihr möchte ich mit diesem Beitrag noch einmal den größten Dank aussprechen, dass das alles so unkompliziert geklappt hat. Das Netzwerk hat funktioniert und ich bin von Tines Gastfreundschaft immer noch total überwältigt, da wir uns, wie schon erwähnt, erst einmal im realen Leben getroffen hatten. Okay, im 5. Stock, also Dachgeschoss in einem Haus ohne Fahrstuhl war jetzt nicht unbedingt der Traum meiner schlaflosen Nächte, aber ich hatte mein eigenes, kleines Zimmer und ein richtiges Bett – obwohl ich mit der Couch gerechnet hatte. Danke, Tine – Du bist jederzeit bei mir willkommen.

 

Gepäck also erstmal zu Tine gebracht, kurz aufgefrischt und dann los zur Warm-Up-Party. Am Eingang fiel mir als erstes @robgreen um den Hals, nur damit ich dann mich von dem dynamischen Duo David Philippe (Merci, mon cher) und Markus Sekulla abhaken zu lassen. Im 5. Stock eines sonst eher unauffälligen Bürogebäudes in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof in Hannover konnte man sich mit Club Mate, Becks, Becks Green Lemon und Gold sowie  Schwarze Dose 28, Cola und Wasser versorgen. Es war noch sehr schwül und die Gewitter ließen nicht lange auf sich warten. Irgendwie eine interessante Mischung: Barcamp, Party, Nerds und Geeks, schaurige Blitze am Nachthimmel über Hannover.

 

Da traf man dann auch schon direkt auf @zauberfrau @hirnrinde sowie gefühlt die halbe Redaktion von Heise und t3n, die ich bis dato noch nicht alle kannte, aber schnell kennenlernen durfte. Vor allem @lesen_net wird mir in bleibender (positiver) Erinnerung bleiben. Lollis lutschend standen wir in der Gegend rum und probierten dieses vielsagende „Real-Life Twittern“ aus – ich sag es euch, das hat Potential!😉

 

Die ersten Tweets um das Barcamp trudelten auch so langsam in der Timeline ein und ich freut mich, endlich auch mal Philipp vom Sponsor @flinc kennenlernen zu können. Er war, glaube ich, einer der ersten Freunde, die ich bei @flinc hatte. Ich las dann auch seinen „verzweifelten“ Tweet, da er ja Barcamp-Neuling war und kaum jemanden kannte:

#bch11-Rückblick - ein BarCamp mit viel #Hach und <3

Ich habe das Gefühl, ich habe unzähligen Männern auf den Bauch und das Namensschild geschaut, um Phil ausfindig zu machen. Als ich schon fast am Gehen war, erkannte er mich. Hach, ein schöner Moment. Wir hatten vorher ja schon via Twitter sehr netten Kontakt.

 

Insgesamt fand ich die Party aus Networkingaspekten schon wahnsinnig ergiebig. Neue Kontakte, interessante Gespräche – aber gegen 24 Uhr war urplötzlich Schluss. Hatte ich zwar geplant, so gegen 23:15 Uhr mich wieder zu Tine aufzumachen, kam mir ein kräftiger Gewitterguss ins Gehege, dann blieb ich noch ein wenig, machten die Veranstalter Schluss. Verständlich, denn diese wollte am nächsten Tag schließlich auch auf’s Barcamp und mussten noch aufräumen. Danke noch einmal an die Sponsoren und Helferlein. Nächstes Mal wäre aber eine ähnlich gelagerte Sache am Samstag auch nicht schlecht – so toll ist das Nachtleben von Hannover nun nicht, dass sich da eine Alternative fände. 😉

 

Der nächste Morgen war schon etwas heftig. Diese Wochenenden ohne Ausschlafpotential sind mittlerweile rar gesät, ein Barcamp-Wochenende jagt das nächste. Doch das ist es ja wert, wie wir alle wissen. Schlafen kann man, wenn man tot ist…
Tine versorgte mich mit köstlichem Frühstück – konnte ja keiner ahnen, dass die Orga doch Frühstück organisiert hatte. Das war so nämlich leider nirgends raus zu lesen. Die Lage und das Haus der Buhmann-Akademie war übrigens exzellent ausgewählt und dank fleißiger Schüler, die sich um z.B. um die Technik kümmerten, lief alles perfekt. Es gab ein Zimmer für den Check-In, es gab WLAN – auch wenn dies erst durch den Anruf und das unkomplizierte Eingreifens des Admins (Danke für das schnelle Erscheinen!) zum Laufen gebracht werden konnte – 6 Sessionräume und eine Lounge standen zur Verfügung sowie eine kleine, aber feine Cafeteria. Perfekt. Nur war nirgends Kaffee zu finden. Die Organisatoren scheinen selbst keine bekennenden Coffeejunkies zu sein und bei dem ganzen Trubel, ein solches Event auf die Beine zu stellen, kann das mal vorkommen. Dank des unkomplizierten Einspringens von @flinc konnte aber auch dieses Problem schnell beseitigt werden und das marie-antoinetteskes „Soll das Volk doch Tee trinken“ konnte so umgangen werden (obwohl der Tee von PureTea immer sehr, sehr lecker ist und ich mir zum Abschluss auch wieder ein paar Teebeutel eingesteckt habe).

 

Zur Sessionplanung war die Buhmann-Lounge rappelvoll, doch wir starteten nicht sofort mit dem Erklären, was ein Barcamp ist und der Vorstellung der Sessions, sondern es gab mal wieder ganz klassisch eine Vorstellungsrunde mit den 3 Tags. Dauert zwar, aber irgendwie hat es seinen Charme. Man ist einfach keine anonyme Masse mehr (auch wenn ich gefühlt 50% der Anwesenden eh schon mal gesehen und gesprochen habe).

 

Wie zu erwarten war die anschließende Sessionplanung und das Sessionboard noch etwas verhalten – viele Neulinge und auch Profis warten immer auf den „Quality Sunday“, um sich zu präsentieren, auszutesten oder erstmal ein wenig sich mit dem Ablauf eines Barcamps vertraut zu machen. Doch die Sessions waren auch am Samstag schon sehr ansprechend und qualitativ hochwertig (jedenfalls die, die ich gesehen habe). Hier gilt übrigens auch mein Dank an Andreas Pilz und dem TimeTabler sowie an Diejenigen, die diesen befüllt haben.

 

Folgende Sessions habe ich mir am Samstag angesehen:
•    Wikipedia und Wikimedia von @real68er
•    Collaboration Curation Content von @web2write
•    Wer abnimmt, hat mehr Platz! – Ernährungstipps für Onliner von @kuestenkindin (Danke, meine Motivation ist wieder da!)
•    Selbsthilfegruppe für Social Media & Community Management von @zeniscalm

 

Zwischendurch habe ich mit @zeniscalm und @enypsilon 2 Schichten am Check-In gerockt. Tolle Mädelsrunde. Danke, Danke, Danke. Hach.❤.

Hinterher wollten wir dann noch ein von @flinc organisiertes Usertreffen stattfinden lassen, was irgendwie seltsame Ausmaße annahm. Gegenüber der Buhmann-Akademie liegt das Paulaner und für ein Usertreffen war das auch nicht die schlechteste Location. Dann schlossen sich hier und da noch ein paar Leute an und flux waren wir ca. 20 Personen. Gleichzeitig hatten natürlich nicht nur wir die Idee, im Paulaner einzukehren – eine chinesische Reisegruppe sowie ein Junggesellenabschied überboten sich gegenseitig an (lustigen) Peinlichkeiten. Aber: im Laufe des Abends kamen gute Gespräche zustande und wir konnten einen Menschen überzeugen, der weder Barcamps kannte noch am Samstag auf dem Barcamp war, am nächsten Tag vorbeizukommen – und er war auch pünktlich 9 Uhr anwesend. Felix, das war sauber von Dir! Hoffe, Du hattest Spaß, aber da Du in der letzten Session mit mir zusammen saßt, gehe ich fest davon aus.

 

Sonntagmorgen war dann ähnlich fürchterlich mit Aufstehen – aber ich war so motiviert, die ganzen liebgewordenen Barcamper wiederzusehen, dass es sich verschmerzen ließ.😉
Die Aussicht auf ein Frühstück könnte aber auch dazu beigetragen haben und auch der „Quality Sunday“ hielt, was er versprach. Unzählige gute Sessions (leider zum Teil auch parallel) standen auf dem Sessionboard. Auch ich habe mich mal wieder getraut – okay, ich habe mir bei @TheFunkyBass Unterstützung geholt. War eine sehr spontane Idee, aber dafür fand ich das umso besser, was wir daraus gemacht haben. Zwar aufgrund diverser verdammt guter Sessions parallel zu unserer, war das Publikum kein Großes, aber eins mit den richtigen Fragen. Mehr zur Session „Neue Wege der Musik – Streaming Dienste im Überlick“ (ohne Gewähr auf Vollständigkeit) werde ich wohl noch getrennt online stellen.

 

Da ich immer extrem nervös bei so etwas werde und auch der Meinung bin, dass man das mir sehr ansieht und auch in meiner Stimme hört, war ich doch froh, nicht ganz allein in meiner Session zu sein. Warum auch nicht?! Stefan hat sich mit anderen Musikdiensten auseinander gesetzt als ich und war für sein Alter so etwas von relaxed – das hat auch Sicherheit gegeben. Danke Stefan, dass Du so spontan warst! Können wir gerne bei Gelegenheit wiederholen.

 

Weitere gute Sessions, die ich am Sonntag gesehen habe:
•    Enterprise 2.0 & IT – Reality Check von @traukainehm
•    Barcamps Quo Vadis? von @zeniscalm und @hirnrinde
•    Die wunderbare (?) Welt der Offliner von @weltenkreuzer

 

Alles in allem, sehr gelungen, sehr schön, sehr viele alte und neue Bekannte getroffen, viel Austausch, viel Wissen, welches sich erstmal wieder sortieren muss und ein Wochenende, was mir vor allem Dank @jthos @TheFunkyBass @hirnrinde @enypsilon @zeniscalm @hellopitty (+ Tommy) @unparteiisch @lesen_net @jens und einigen anderen lange in Erinnerung bleiben wird. Vor allem auch das Abschlusseisessen!

 

Dank an alle Organisatoren, Sponsoren und Helferlein.

Weitere Blogbeiträge:

  1. Nikos Weblog, Tag 1
  2. Nikos Weblog, Tag 2
  3. Der Webarchitekt (Kai Thrun)
  4. GREY Blog, Tag 1
  5. GREY Blog, Tag 2
  6. Connys Weblog, Tag 1
  7. Connys Weblog, Tag 2
  8. Avacoach (Blog von @diehauteculture), Tag 1
  9. Acacoach, Tag 2
  10. Recap von @elcario
  11. @hellopitty beim Barcamp
  12. @unparteiisch’s Barcamptaufe mit Sponsor @flinc
  13. Das war das #bch11 von @tmmd
  14. MobiDev Review zum Barcamp Hannover
  15. Unkonferenzen, die bereichern
  16. Rückblick auf’s Hannoveraner Barcamp
  17. Review, Recap und so
  18. Barcamp Hannover: Es begab sich aber zu der Zeit… – Teil 1, @Schubladenschaf
  19. Barcamp Hannover: Es begab sich aber zu der Zeit… – Teil 2, @Schubladenschaf

(Fotos kommen noch hinzu – zu müde, Gute Nacht)

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