Firma xyz möchte mit Dir auf FB befreundet sein…

Da ich es Dennis versprochen habe:

Es kommt immer mal wieder vor, dass sich Firmen, Theatergruppen, diverse Veranstalter von Events oder Konzerten sich mit mir auf Facebook anfreunden wollen. Ein absolutes No Go! Allein die Anzeige „Romy ist jetzt mit Firma XYZ befreundet“ klingt nicht nur befremdlich, sie verstößt darüberhinaus auch gegen die Terms of Service (ToS) von Facebook (insbesonder Punkt 4). Es ist nicht zulässig, dass eine Firma oder juristische Person ein Personenprofil besitzt. Es sind für Personenprofile nur natürliche Personen zulässig.

Daher lehne ich es kategorisch ab, solche Profile anzunehmen. Wozu gibt es schließlich Fanpages?! Werden solche Firmen einfach schlecht beraten oder ist es ein Schnellschuss eines voreiligen Mitarbeiters gewesen, der sich keine Gedanken über Strategie und Außenwirkung gemacht hat, geschweigedenn von dem eventuellen Imageschaden, den er anrichten könnte? Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Dabei ist es ganz einfach Seiten einzurichten. Unter jeder Fanpage, die man „Liken“ kann („Gefällt mir“ klicken), findet sich in der linken Spalte unten der Hinweis: „Seite erstellen“ oder man geht über facebook.com/pages und dort über „+ Seite erstellen“.

Bildschirmfoto_2011-09-09_um_17
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Man muss sich nur anfangs entscheiden, was man für eine Art von Seite möchte. Danach entscheidet sich, welche Felder auf der Info-Seite erscheinen und welche Informationen dort befüllt werden können.

Mittlerweile kann die Kategorie auch nachträglich in den Einstellungen geändert werden. Das Anlegen aber an sich ist weder schwierig noch kompliziert. Ein paar Daten ausfüllen und die Richtlinien für Seiten lesen, zustimmen, fertig.

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Firma xyz möchte mit Dir auf FB befreundet sein...
Firma xyz möchte mit Dir auf FB befreundet sein...

Es ist so easy. Der Rest ist etwas Einarbeiten und hoffentlich gesunder Menschenverstand. Außerdem hat es entscheidende Vorteile, wenn man eine Fanpage hat anstatt ein Profil:

  • die Fans klicken von sich aus „Gefällt mir“, eine Bestätigung als „Freund“ entfällt
  • ein Privatprofil ist auf 5.000 Freunde begrenzt, eine Fanpage kann unbegrenzt Fans haben
  • man kann als Seitenbetreiber wahlweise mit seinem Namen oder anonym agieren
  • mit Tabs können unterschiedliche Applikationen wie z.B. ein „Welcome“-Tab integriert werden, die einen Mehrwert für die Fans bieten können
  • durch die zwar zur Zeit umstrittenen „Insights“ (= Statistiken) kann man genau analysieren, wie oft die Seite aus dem Stream ausgeblendet wird, wie viele geliked oder unliked haben, Interaktionen werden dokumentiert und somit messbar – für ROI-verrückte Kunden und Arbeitgeber ein nicht zu unterschätzender Faktor und auf Privatprofilen nicht möglich

Wer schon den Fehler begangen hat: Kein Problem. Verifiziert euer Konto gegenüber Facebook und dann kann das Profil in eine Page umgewandelt werden.

Pierre hat dazu heute auch ein paar Zeilen geschrieben, die lesenswert sind. Ansonsten: ich stehe gerne beratend zur Verfügung. Nutzt die Kommentarfunktion, Twitter, Facebook, Mail oder wenn es unbedingt sein muss Telefon, denn: Bei Fragen fragen!

Anmerkung: alle Bilder sind Screenshots, die Bildrechte liegen somit direkt bei Facebook.

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