Pay a Blogger Day – eine Initiative von @flattr

Wer mein Twitterprofil in den letzten 2-3 Tagen mal angesehen hat, hat festgestellt „oh, Romy hat einen neuen Hintergrund“. Genau. Damit wollte ich schon im Vorfeld auf den heutigen Tag hinweisen. Heute ist der „Pay a Blogger Day“ – eine Initiative von Flattr, dem Micropaymentdienst, den ich auch in meinen Blogs eingebaut habe. Ich nutze Flattr auch selber, um meine Wertschätzung eines Beitrages in Form von kleinen Geldbeträgen kund zu tun. Frei nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ – meist flattr ich aber nicht mehr als 3 oder 4 Beiträge pro Monat, so dass jeder Autor/Beitrag immerhin von meinem monatlichen Beitrag noch einen halbwegs vernünftigen Betrag abbekommen und nicht wie Musiker einen wahnwitzigen 0,00000x Cent-Betrag pro Streaming.

Trotzdem können viele sehr gute Blogger noch nicht einmal die Servergebühren durch so etwas finanzieren – jedenfalls nicht, wenn sie keine Bannerwerbung schalten und/oder an Affiliate-Programmen teilnehmen.
Daher unterstütze ich die Initiative „Pay a Blogger Day“ – genau auch aus deren Begründung heraus:

Blogger sind selten nur scharf auf Geld und Ruhm. Aber sie spenden einen großen Teil ihrer Freizeit, um ihre Leser klüger, glücklicher oder einfach effizienter im Zeit-Totschlagen zu machen. Viele Fans erbringen eine Gegenleistung indem sie verlinken, kommentieren, Produkte der Blogger kaufen oder sogar spenden. Aber auch dies ist nur ein winziger Tropfen im Ozean verglichen mit dem, was wir für Magazine voller Werbeanzeigen oder als Trinkgeld für unfreundliche Kellner ausgeben. Also lasst uns ALLE den Bloggern etwas zurück geben – wenigstens an einem Tag. Kauf ihr Shirt, das Buch vom Partnerprogramm-Link auf der Seite oder mach eine Spende. Sie haben es sicher verdient.

Pay a Blogger Day ist eine Initiative von Flattr, das es sehr einfach macht Blogs und andere gute Webinhalte zu unterstützen.

Meist sagt aber ein Video mehr als tausend Worte:

Persönlich habe ich am Sonntag das letzte Mal für eine Bloggerin gespendet, für @Claudine, die als Creezy unter http://holyfruitsalad.blogspot.com/ schonungslos offen legt, wie schlecht es ihr gerade geht, dabei aber auch sagt, dass sie Fehler gemacht hat und keine Hilfe erwartet. Doch Hilfe kam zu Hauf und auch ich habe den nachträglich eingebauten Spendenbutton gedrückt und 10 Euro gespendet. Wenn jeder meiner Follower nur 1 Euro spenden würde, wären Creezy und ihre Katzen ein großes Stückchen ihrer Sorgen los.
Warum ich gespendet habe? Nicht aus Mitleid oder weil ich Creezy kennen – nein. Im Gegenteil. Auch ich kenne die Situation nur zu gut, wenn man keine Kraft mehr hat, die Post zu öffnen, weil immer nur 3. Mahnung drin steht oder schlimmer… Doch ich hatte damals Hilfe. Hilfe, die sie jetzt dringend braucht. Dazu muss man sich nicht mal kennen. Das sollte normal sein unter Bloggern.

Bloggers united! Lasst uns endlich zu einer großen Blogosphäre zusammenwachsen, die sich hilft, die sich respektiert, die sich verlinkt und supported und nicht immer gegeneinander arbeitet!

P.S.: Ich hab mir auch so ein schickes Pay a Blogger-Shirt bestellt, leider ist es heute nicht rechtzeitig angekommen. Aber man sollte ja nicht nur einmal im Jahr Blogger bezahlen und darauf aufmerksam zu machen. Das geht immer, denn Blogger schreiben ja auch immer und nicht nur an einem Tag im Jahr.😉

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